Evangeliumsschriften

In der Nähe einer kleinen Stadt angelten zwei kleine Jungen an einem Fluss. Aus Versehen fielen sie beide ins Wasser. Ein junger Mann namens Torsten, der in der Nähe angelte, sprang ihnen sofort hinterher. Er war kein sehr guter Schwimmer, aber es gelang ihm, die beiden Jungen sicher ans Ufer zu bringen.

Dann geriet er jedoch selbst in Schwierigkeiten. Mit wasserdurchtränkter Kleidung und geschwächt von seinen Rettungsbemühungen war das steile, glitschige Ufer des Flusses zu viel für ihn. Je mehr er sich abmühte, desto schwieriger wurde es - und schließlich geriet er in die Strömung und ertrank.

Die tragische Nachricht erreichte bald Torstens Vater und Mutter, die natürlich außer sich vor Trauer waren. Auch sein kleiner Bruder war furchtbar traurig. Als er hörte, dass die Jungen - seine Spielkameraden - gerettet worden waren, freute er sich natürlich darüber. Aber das konnte den Verlust seines Bruders Torsten nicht wieder gut machen.

Bei der Beerdigung gingen die beiden Anglerjungen direkt hinter dem Sarg, als dieser zum Friedhof getragen wurde. Nach der Beerdigung kam der Vater des tapferen jungen Mannes Torsten, der gerade beerdigt worden war, auf die beiden traurigen kleinen Jungen zu. Er beugte sich hinunter, gab jedem von ihnen einen Kuss und betete um Gottes Segen für sie.

An der Beerdigung nahm auch ein christlicher Mann teil, der an diesem Abend nicht weit entfernt das Evangelium predigen sollte. Als er vor den Zuhörern stand, sagte er: "Heute habe ich etwas gesehen, das ich noch nie zuvor gesehen habe. Ein Vater küsste zwei Jungen, die den Tod seines Sohnes verursacht hatten." Dann erzählte er ihnen von der Beerdigung. "Und", sagte er, "das ist es, was Gott in seiner großen Liebe jetzt tut - er küsst jeden Menschen, der zu ihm kommt und an den Herrn Jesus Christus glaubt, auch wenn er die Ursache für den Tod Seines Sohnes war."

Das machte auf viele einen starken Eindruck. Ein Mann im Publikum, der als Gesetzesbrecher bekannt war, kam nach der Veranstaltung auf den Prediger zu und fragte: "Behandelt Gott alle reuigen Menschen so?" "Ja", antwortete der Prediger. "Wenn sie im Glauben zu ihm kommen und Seinem Sohn, dem Herrn Jesus Christus, vertrauen, werden sie Vergebung, Frieden und Segen empfangen." Der Mann erwiderte: "Dann möchte ich jetzt sofort zu Ihm kommen!"

Möge Gott es zulassen, dass auch Sie diese Entscheidung treffen. Als Ergebnis werden Sie die Vergebung Ihrer Sünden, inneren Frieden und den Segen des Kusses des Vaters haben.

"Glückselig die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind!" (Römer 4,7).

"Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus" (Römer 5,1).

"Schmecket und sehet, daß der HERR gütig ist!"

Glückselig der Mann, der auf ihn traut! " (Psalm 34,8).




Zurück zur Übersicht